Spiel- u. Klettergerät als inklusives Angebot im Stadtteil


Foto: v. l. Ulrich Speer, Angelika Benninghaus, Dr. Bertram Voelker, Katharina Paykowski, Ulf Wagner.

Unser Spielgelände steht nach Schulschluss der Öffentlichkeit und damit allen Kindern im Stadtteil zur Verfügung.“ So berichtet Ulrich Speer anlässlich des großes Sportfestes der Pestalozzi-Schule. „Das ist dann doch Inklusion einmal umgekehrt!“ so Ulrich Speer.

Für alle 140 Kinder der Förderschule hatten die Lehrer sowohl auf dem Aussengelände als auch im Gebäude diverse Stationen aufgebaut, an denen die Kinder ihre sportlichen Fähigkeiten sowie ihre Geschicklichkeit zeigen konnten. Überall wurde gemessen, gezählt und gelacht.

Ein neues Highlight auf dem Schulgelände ist der neue Spiel- und Kletterturm. Das Team der Schule hat den Turm eigens für die Bedürfnisse der Kinder der Schule konzipiert und entworfen. Zudem konnte ein Lieferant gefunden werden, der die Spielanlage individuell liefern konnte. Aus einer Idee wurde Wirklichkeit und jetzt freuen sich alle, daß die neue Spiel- und Klettereinheit von den Kindern angenommen wird.

Vier Mitglieder des Freundeskreises und Lions Club Essen Ruhrtal waren zur feierlichen Übergabe der Kletter- und Spielanlage am Dienstag, 30. September 2014 vor Ort. Die Schule konnte diesen neuen Spielbereich Dank einer großen Spende des Lions Club Essen Ruhrtal umsetzen. In der Zwischenzeit haben die Ruhrtaler eine feste Beziehung zur Pestalozzi-Schule. So verfügt die Schule über eine Kleiderkammer, die sich in Teilen – Ski- und Winterbekleidung – über den Freundeskreis des Lions Club gefüllt hat. In der Vergangenheit hatten die Ruhrtaler eine alpine Ski-Freizeit der Schule mit finanziert. U. a. konnten Kinder, die noch nie im Urlaub gewesen sind, schon gar nicht in den Alpen, dieses besondere Erlebnis geniessen.

Wir konnten erfahren, daß die Betreuung der Kinder an der Schule ebenso individuell ist, wie die Kinder selbst. „Mit Kopf, mit Herz und mit Hand„, das ist das Motto dieser Schule. Und dort, wo etwas fehlt, mit Kreativität und mit Liebe.
Wir freuen uns über die gelungene Unterstützung.

Bericht und Photos: Arndt Paykowski

Informer Magazine Okt. 2014

Bericht und Fotos: Amela Radetinac

Lions in Spendierlaune – Steeler Kurier

Bericht Steeler Kurier v. Mittwoch, 27. August 2014
der LINK: http://www.vkj.de/fileadmin/user_upload/Presse-Aktuell/KfK_2014_08_27_Lions%20in%20Spendierlaune_StK.pdf

Bericht: Informer Magazine

http://informer-magazine.de/2014/08/ein-fest-fuer-alle/

Sechs Monate Planung und Organisation, Engagement und Arbeit für das 22. Krayer Kinderfest hingen gestern von etwas so Profanem wie dem Wetter ab. Denn auch Kinder haben bei strömendem Regen nicht die größte Lust, draußen zu rutschen, zu hüpfen, zu spielen. Doch das Team rund um den VKJ, dem Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten, hatte Glück. Ihr großes Kinderfest im Volksgarten Kray konnte gestern, am Samstag, im Trockenen starten.

Die Parkplätze wurden schnell rar, die große Wiese und die kleinen wie großen Attraktionen für die Kinder füllten sich schon vor der offiziellen Eröffnung. Dazu begrüßte der Geschäftsführer des VKJ Oliver Kern die Unterstützer Oberbürgermeister Reinhard Paß, Bezirksbürgermeister Gerd Hampel, sowie die Schirmherrschaft Claudia Joost, Vorstand der BP Europe, und Marcus Kottmann, Actvity-Beauftragter des Lions Clubs Essen Ruhrtal. Für Joost und die BP passte das Kinderfest sehr gut zu ihrem Engagement im Rahmen der von BP mitbegründeten ‚Talentmetropole Ruhr’. Dessen Ziel ist es, Talente aus dem Ruhrgebiet langfristig zu fördern. Marcus Kottmann steht als Lion ohnehin schon seit vielen Jahren in enger Verbindung mit dem VKJ. Wie der Sprecher des VKJ Andreas Breyer sagt, könnten sie ohne die seit 13 Jahren fortwährende Unterstützung der Lions Essen Ruhrtal ein Angebot wie beispielsweise die logomotopädische Förderung von Kindern (Förderung von Sprache und Bewegung) nicht verwirklichen. Unter dem seit Juni amtierenden Club-Präsidenten Dr. Bertram Voelker spendeten die Lions zu diesem Anlass noch einmal 3.000 Euro. „Wir können nichts Besseres tun, als in die Zukunft, in die Kinder zu investieren”, so Kottmann.

„Zum Großteil wird das Geld dem Kinder- und Jugendclub Kray zugute kommen”, sagte Oliver Kern. Der offene Club bietet Kindern und Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten – insbesondere aus Flüchtlingsheimen und Notunterkünften – Orientierungs-, Integrations- und Lernhilfen. „Wir wollen ihnen damit eine guten Start ins Leben ermöglichen”, so Kern. Neben Leseclubs und Kulturprojekten gehörten auch solche Feste wie das Krayer Kinderfest zur Integrationsarbeit: „Es gibt viele Sachen, die sehr, sehr wichtig für Kinder und Familien sind. Diese Veranstaltung hier ist kein Kommerz, es gibt hier keinen Alkohol, dafür aber Getränke, Waffeln und Eis, die sich jede Familie leisten kann. Es ist ein Fest für alle Kinder, das ist die oberste Priorität”, sagte Bezirksbürgermeister Gerd Hampel, der “diese Sache immer weiter unterstützen” will.

Und so gestaltete sich das Fest, bis zu dem kurzen heftigen Schauer, der kurzfristig alle Besucher unter die Bedachungen scheuchte – außer die Fußballer, die blieben wacker im Spiel wie echte Profis. Nach dem Regen ging das Fest ebenso fröhlich weiter, wie es begann.

Schirmherrschaft von LF Marcus Kottmann für Krayer Kinderfest

Bericht Steeler Kurier vom Sa., 5. Juli 2014, Stadtspiegel Essen

LF Marcus Kottmann übernimmt Schirmherrschaft für das Krayer Kinderfest 2014

VON: Marcus Kottmann

Fitness statt Stress


In der Schule am Hellweg steht jetzt Fitness auf dem Stundenplan. Die „Lions“ Dr. Stefan Keuter (hintere Reihe 2. v. re.) und Marcus Kottmann (hintere Reihe rechts außen) freut es, dass ihre Spende bei den Schülern eine volle Punktlandung war. Photo: maschu, Steeler Kurier, April 2014
Quelle: Steeler Kurier, April 2014

Die Westfälische Hochschule Dankt!

Gemäß der Leitlinien von Lions International stellen Activities die eigentliche Aufgabe und Sinngebung unserer Vereinigung dar. Ziel der Activities ist es, durch den Einsatz und das persönliche Engagement der Mitglieder Ressourcen zu generieren, um hilfsbedürftige Menschen oder caritative Vereinigungen zu unterstützen. Dabei sind uns Aspekte wie Nachhaltigkeit, Hilfe zur Selbsthilfe, Bezug zur Region und Teilhabe unserer Clubmitglieder besonders wichtig. Der Lions Club Essen-Ruhrtal legt ein besonderes Augenmerk auf die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen an Bildung, Ausbildung und gesellschaftlichem Leben.

von links nach rechts: Dr. Stefan Keuter; Mai-Vy Thach; Nils Brückner
Quelle: Westfälische Hochschule, www.w-hs.de

Der Stadtgesellschaft Impule geben

Ein Bericht des Essener INFORMER März 2014

15 Jahre logo-motopädische Sprachförderung für die „Kleinen Füße“

Lions Club Essen Ruhrtal besuchte das Freisenbrucher VKJ-Familienzentrum

Große Freude im VKJ-Familienzentrum, Kinderhaus der „Kleinen Füße“, Märkische Straße 27-29a, in Freisenbruch: Die Vertreter des Lions Club Essen Ruhrtal haben die Einrichtung besucht und einen großen Spendenscheck über 6.500 Euro mitgebracht. Mit ihrem 15. finanziellen Streich sichern sie den Fortbestand der Logo-motopädischen Förderung, die der VKJ mittlerweile flächendeckend in allen Einrichtungen anbietet.

„Jetzt springen wir über Maulwurfhügel“, ruft Dipl. Pädagogin Birgit Pein und die fünf Kinder werden im Turnraum zu kleinen Kängurus. Das macht Spaß!

Die „kleinen Füße“ freuten sich mit Kinderhaus Leiterin Cornelia Lang (hintere Reihe v. li.), dass die „Lions“ Ulf Wagner, Dr. Stefan Keuter und Marcus Kottmann die Sprachförderung wieder unterstützten.

Dass Kinder heute häufig in ihrer Bewegung eingeschränkt sind und keine Kondition mehr haben, ist ein trauriger Fakt. Oft sind sie gerade deshalb auch in ihrem Sprachgebrauch weit zurück. Denn: Sprache und Bewegung sind eng miteinander verknüpft. „Kinder, die beim Delfin 4-Test Defizite aufweisen, bekommen automatisch die Logo-motopädische Förderung“, sagt Birgit Pein. „Aber auch Kinder, die nur leichte Defizite aufweisen, werden auf Anraten der Erzieher dann schon früh ganzheitlich gefördert.“ Die Logo-motopädische Förderung stellt dabei nicht die individuellen Defizite im Sprachgebrauch in den Mittelpunkt, sondern die Stärken jedes Einzelnen.

„Den Kindern soll die Förderstunde vor allem Spaß machen“, berichtet Birgit Pein.

Die großzügigen Spender sind wieder einmal begeistert vom Konzept, aber auch von der Arbeit des VKJ. Dr. Stefan Keuter (Präsident des Lions Club Essen Ruhrtal), Marcus Kottmann (Activity Beauftragter), Dr. Andreas Hausner (Schatzmeister) und Ulf Wagner (Pressebeauftragter) sind sich einig darüber, dass ihre Spendenschecks seit Jahren viel Gutes bewirken. Das unterstreicht auch Cornelia Lang, Leiterin des VKJ-Kinderhaus „Kleine Füße“: „Wir haben bereits so viele positive Erfahrungen gesammelt, dass die ganzheitliche Förderung mit Bewegung, Wahrnehmung und Sprache aus der Konzeption unserer Einrichtung nicht mehr wegzudenken ist.“

Warum bewegen sich Kinder heute so wenig? „Das fängt schon beim Weg zum Kindergarten an“, betonte Birgit Pein. „Die meisten Kinder werden mit dem Auto bis vor die Haustür gebracht. Wenn wir dann einfach durch den Turnraum rennen, kommt es vor, dass Kinder nach fünf Runden schon k.o. sind. Auch zuhause wird weniger getobt und vor allem draußen gespielt als früher. Die Kinder haben oft gar keine Möglichkeit mehr, Bewegung zu erfahren.“

Hier setzt die Logo-motopädische Förderung, die bewegungsorientierte Sprachförderung, die Birgit Pein gemeinsam mit vier Kolleginnen in allen VKJ-Einrichtungen – mittlerweile auch schon für Zweijährige – anbietet, an.

Im Turnraum sind mittlerweile Konrad und Rita ins Spiel gebracht worden. Die Handpuppen – in Form von Känguru und Rennmaus – erleben gemeinsam viele Geschichten, die zur Bewegung animieren. „Manche Kinder sprechen lieber mit Konrad und Rita als mit Erwachsenen“, betont Birgit Pein. „Das ist aber auch so in Ordnung. Wichtig ist nur, dass sie überhaupt sprechen.“ Der Knoten platzte bisher bei allen irgendwann. Und wenn es soweit ist, kann das Kind mit allen anderen in der „normalen Kindergartengruppe“ lernen. Der speziellen Förderung in der Kleingruppe mit maximal fünf Kindern bedarf es dann nicht mehr.

Die Kinder im Turnraum krabbeln jetzt unter den Tisch. Gespannt schauen die Mitglieder des Lions Club Essen Ruhrtal zu und warten auf eine Erklärung von Birgit Pein. „So machen wir Präpositionen erlebbar“, erläutert die Pädagogin. „Durch Wahrnehmung und Bewegung lernen die Kinder, welchen Unterschied es macht, ob ich auf oder unter dem Tisch sitze.“

Durch die großzügige – und vor allem regelmäßige – Spende des Lions Club Essen Ruhrtal wird den Kindern vor allem eines ermöglicht. „Chancengleichheit“, sind sich Cornelia Lang und Birgit Pein einig. „Vor dem Eintritt ins Schulalter haben die Kinder durch die individuelle Förderung die gleichen sprachlichen Fähigkeiten“, erklärt Lang. Damit die Frühförderung Erfolg hat, ist vor allem eines wichtig: „Die Kinder müssen Spaß haben“, betont Birgit Pein. „Durch Spiel, Spaß und Bewegung motivieren wir sie frei heraus zu sprechen.“ Und das darf auch mal richtig laut sein! „Kinder dürfen laut sein und müssen sich auch trauen das Instrument Stimme einzusetzen. Das geht nur durch Ausprobieren.“

Durch die langjährige Unterstützung des Lions Club Essen Ruhrtal ist der Fortbestand und die Ausweitung der Logo-motopädischen Förderung beim VKJ erst möglich geworden. „Wir können immer wieder nur ganz herzlich danke sagen und hoffen, dass uns der Lions Club Essen Ruhrtal auch weiterhin wohl gesonnen bleibt“, betont VKJ-Geschäftsführer Oliver Kern.

Oliver Kern, VKJ
Andrea Breyer, VKJ
Mareike Schulz, VKJ
Marcus Kottmann, LC Essen-Ruhrtal