Lions-Club Essen Ruhrtal gratuliert VKJ und Oliver Kern zum TalentAward Ruhr
Das Photo zeigt uns mit (von links nach rechts) Claudia Bartsch, Leiterin der VKJ-KiTa Großstadtkrokodile, Oliver Kern, Geschäftsführer des Vereins für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet (VKJ) e. V. und Conny Lang, Leiterin der VKJ-KiTa „Kleine Füße“ in Essen-Freisenbruch. 
Erstmals wurde am Abend des 2.12.2013 im Essener ThyssenKrupp Quartier der TalentAward Ruhr in vier Kategorien vergeben. Dabei würdigte die vom Initiativkreis Ruhr koordinierete TalentMetropole Ruhr diejenigen, die sich tagtäglich in der ersten Reihe für die Förderung des Nachwuchses engagieren. Hausherr Dr. Heinrich Hiesinger, Vorsitzender des Vorstands der ThyssenKrupp AG, betonte vor rund 400 geladenen Gästen: „Die Auszeichnung mit dem TalentAward Ruhr gilt besonders engagierten Frauen und Männern, sie soll aber auch deutlich machen: Hier im Ruhrgebiet tut sich etwas, hier bewegt sich etwas, hier gibt es sichtbare Fortschritte. Heute ist es besser als gestern und morgen soll es besser sein als heute.“
Mit dem TalentAward Ruhr in der Kategorie „Weiterbildung und Kompetenzentwicklung für Förderer“ wurde Oliver Kern, Geschäftsführer des Vereins für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten Ruhrgebiet (VKJ) e.V., ausgezeichnet. Michael Schmidt, Vorstandsvorsitzender der BP Europa SE, würdigte in seiner Laudatio die Arbeit von Oliver Kern, die er im VKJ „mit seinen inzwischen etwa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seit Jahren mit seinem geradezu ansteckenden Engagement und bemerkenswerter Professionalität“ erbringt. Der Lions Club Essen-Ruhrtal unterstützt die wichtige Arbeit des VKJ in der KiTa „Kleine Füße“ in Essen-Freisenbruch seit über einem Jahrzent. Die anwesenden Clubmitglieder Wolf Baun, Prof. Dr. Markus Kattenbusch, Präsident Dr. Stefan Keuter, Rolf Klein und Marcus Kottmann gratulierten Oliver Kern und dem VKJ-Team vor Ort und überbrachten dabei auch die Zusage für die Unterstützung von logo-motopädischen Maßnahmen in der KiTa „Kleine Füße“ im kommenden Jahr in Höhe von 6.500 €.
VON: Marcus Kottmann
„Im Essener Norden nicht weniger Talente als im Süden“ – Lions Club Ruhrtal übernimmt Patenschaft für eine START-Stipendiatin
Ein Bericht der WAZ vom 26.9.2013
Ihre Familie kam 1989 aus dem Libanon. Sie hat sechs Geschwister. Sie hilft ihren Eltern bei Gängen zum Amt. Warum die 15 Jahre alte Zaynab Fakhro aus Essen-Altenessen trotzdem gerade dabei ist, eine Bildungskarriere wie aus dem Bilderbuch hinzulegen. Als sie die Grundschule beendete, da machte sie sich Sorgen. „Ich dachte, hoffentlich schaff’ ich das auf der Hauptschule.“ Dabei kriegte Zaynab Fakhro aus Altenessen gar nicht mit, was die Grundschullehrerin gerade mit ihren Eltern aushandelte: Dass das Mädchen aufs Gymnasium gehört, und zwar dringend. „Zum Glück“, erzählt die 15-Jährige, „haben sich meine Eltern damals überreden lassen.“
Die Schülerin Zaynab Fakhro vom Leibniz-Gymnasium in Altenessen erhält ein begehrtes Stipendium.
„Im Essener Norden nicht weniger Talente als im Süden“
Ihre Familie kam 1989 aus dem Libanon ohne ein Wort Deutsch. Noch heute hilft Zaynab ihren Eltern bei Gängen zum Amt, der Sprache wegen. Wenn man sie fragt, was sie mal werden will, dann sagt sie: „Es gibt einen Wunschberuf, und es gibt einen Traumberuf.“ Ihr Wunschberuf: Lehrerin werden, anderen Kindern und Jugendlichen helfen, neue Chancen bieten, Türen öffnen. So, wie ihr das passiert ist: Ihr Klassenlehrer Christian Heynk schlug sie für ein Bildungsstipendium der Frankfurter „Start“-Stiftung vor.
500 Bewerbungen landesweit gingen ein, 50 junge Leute bekamen den Zuschlag – Zaynab ist dabei. Sie konnte mit ihren Unterlagen und einem Vorstellungsgespräch vor einer Auswahlkommission überzeugen. Nun erhält sie künftig monatlich 100 Euro Unterstützung, sie bekommt einen Laptop mit Drucker sowie Geld für Sprachreisen. Das Stipendium dauert drei Jahre, bis Zaynab ihr Abi gemacht hat.
„Noten nicht ausschlaggebend bei Stipendium“„Im Essener Norden haben wir nicht weniger Talente als im Süden“, betont Martin Tenhaven, der Leiter des Leibniz-Gymnasiums. „Allein an unserer Schule haben im Sommer sechs Schüler ein Abi von 1,0 gemacht. Trotzdem sind allein gute Noten nicht ausschlaggebend beim Stipendium. Auch soziales Engagement ist wichtig.“ Zaynab repräsentiert in dieser Hinsicht fast das gesamte Schulprogramm: Macht mit bei der Hausaufgabenhilfe für Jüngere, macht beim „Buddy“-Programm mit, einer Art Streitschlichter-Projekt, und Schulsanitäterin ist sie auch.Ihre Lieblingsfächer heißen Französisch und Latein, ihr Lieblings-Autor Nicholas Sparks. Zurzeit liest sie seinen Roman „The Guardian“, und ja, sie liest das Buch im englischen Original.Lehrerin werden, das ist der Wunschberuf. Ach ja, und ihr Traumberuf? „Ärztin werden und Kindern im Ausland helfen.“ Aber sie hält das für eine Nummer zu groß. – Mal sehen, oder?
Lions Club Essen Ruhrtal übernimmt Patenschaft für eine START-Stipendiatin
Die Patenschaft hat unterstützend der Lions Club Essen Ruhrtal übernommen. Der Vorsitzende Dr. Stefan Keuter betont: „Wir müssen das Potenzial, das die jungen Leute der Region bieten, auch voll ausschöpfen.“
Auch Marcus Kottmann vom Lions Club Essen Ruhrtal ist davon überzeugt, dass das Ruhrgebiet „ein Hotspot der Talente“ ist. Entscheidend sei, die jungen Begabten zum Hierbleiben zu bewegen.
Bericht: Martin Spletter
20 Kinder können endlich Ferien machen!
4.000,- EUR für die Kindernotaufnahme „Spatzennest“ des deutschen Kinderschutzbundes Ortsverband Essen:
v. l.: Prof. Dr. Ulrich Spie (Vorsitzender des DKSB), Prof. Dr. Eric Metzen, Rolf Klein und Ulf Wagner (alle drei Mitglieder des Lions Club Essen-Ruhrtal), Martina Heuer (Leiterin der Kindernotaufnahme)
Pünktlich zum Beginn der Sommers 2013 überreichte der Lionsclub Essen-Ruhrtal 4.000,- EUR an die Kindernotaufnahme des deutschen Kinderschutzbundes in Essen. Damit wird es 20 Kindern ermöglicht, eine sorglose Ferienfreizeit in der Eifel zu verbringen. Sie werden dort gemeinsam kochen, spielen, wandern und – für einige Kinder zum ersten Mal – einfach Urlaub machen.
Das „Spatzennest“ bietet bis zu 20 Kindern im Alter von 2 bis 12 Jahren Schutz und Sicherheit in Krisensituationen, die aufgrund verschiedener Erlebnisse wie Missbrauch, Misshandlung, Vernachlässigung und auch Tod der Eltern oder eines Elternteils dringend Hilfe benötigen. Die Kinder werden rund um die Uhr von Fachpersonal betreut, so daß sie sich sicher, geborgen, auf- und angenommen fühlen.
Für die Kinder ist das Spatzennest meist „die letztmögliche Adresse“, so Prof. Dr. Ulrich Spie, Vorsitzender des Essener Kinderschutzbundes, daher ist eine unbeschwerte Erholungsphase nach all den schlimmen Erfahrungen mehr als angebracht.
Die Kinder können nun fernab vom Alltag gemeinsam Ferien machen und eine unbeschwerte Urlaubszeit genießen.
Die Mitglieder des Lionsclubs Essen-Ruhrtal freuen sich sehr, einen kleinen Beitrag zur Unterstützung des Spatzennestes und vor allem der Kinder leisten zu können.
Bericht: ULF WAGNER
Für die Kinder des Friedensdorfes Oberhausen

Jeder Besuch der Kinder des Friedensdorf Oberhausen ist ein sehr bewegender Besuch. Am Dienstag, 16. April 2013 haben sich die Präsidenten und Sekretäre der Essener Lions Clubs im Friedensdorf Oberhausen getroffen. Wolfgang Mertens

vom Friedensdorf Oberhausen hat uns durch einen Rundgang einen kleinen Eindruck der wichtigen und anspruchsvollen Arbeit des Friedensdorfes verschafft. Wir sind am späten Nachmittag dort gewesen und haben sehr viele fröhliche Kinder beim spielen getroffen. Jedes einzelne Kind hat seine eigene Geschichte und sein eigenes Schicksal. Viele sind lebensbedrohlich erkrankt gewesen und nur durch die Aufnahme in die Organisation des Friedensdorfes wieder auf dem Weg der Gesundung..
Die Existenz des Friedensdorfes wird ausnahmslos durch Spenden gesichert und durch die Arbeit einer Vielzahl von ehrenamtlich tätigen Menschen. Zitat Wolfgang Mertens: „Wir sind der größte professionell organisierte Flickenteppich“. So wird unter anderem der Schulbetrieb ausnahmslos von Ehrenamtlern getragen. Die anläßlich unseres Besuches entstandenen Photos zeigen ausnahmslos fröhliche und offene Kinder, die sich alle über den Besuch gefreut haben. In wie weit sie glücklich sind, vermag ich nicht zu sagen.

Ich freue mich, daß die Mitlieder des Lions Club Ruhrtal spontan 1.000 Euro als Spende übergeben konnten. Es wird auch in der Zukunft weiterhin eine Aufgabe der Lions sein, die Aufmerksamkeit und die eigenen Aktivitäten auf des Friedensdorf zu lenken. Die Mitglieder des Lions Club Baldeney haben ebenfalls die Überweisung einer Spende in Höhe von 500,00 Euro zugesagt. Ich gehe davon aus, daß sich die anderen 9 Essener Lions Clubs anschließen werden.
Ich danke allen Kindern des Friedensdorfes, die mich aufgefordert haben sie zu photographieren.
Bericht + Photos: Arndt Paykowski







Spende für die „Kleinen Füße“
aus der WAZ vom 28.3.2013
Spende für die „Kleinen Füße“
Treue Unterstützer hat der Verein für Kinder- und Jugendarbeit in sozialen Brennpunkten (VkJ) in den Mitgliedern des Lions Club Essen Ruhrtal gefunden:
Seit 14 Jahren spenden sie regelmäßig für die Sprachförderung im VKJ-Kinderhaus „Kleine Füße“. Jetzt übergaben Wolf Baun, Markus Kattenbusch, Marcus Kottmann und Andreas Hausner 6.500 Euro an Kinderhaus-Leiterin Conny Lang.

Pädagogin Birgit Pein informierte die Besucher über die Sprachförderung, die mit Bewegungselementen arbeitet: Weil Wahrnehmung, Bewegung und Sprache in der Entwicklung der Kinder zusammen hängen, werden diese Bereiche auch in der Förderstunden verknüpft.
Der Lions Club möchte dem VkJ helfen, allen Kindern vor der Einschulung gleiche Startchancen zu verschaffen.
5.000 Euro an das Hospiz Essen-Steele
Aus Tradition engagiert:
Lions Club Essen-Ruhrtal spendet 5.000 Euro an das Hospiz Essen-Steele.
Schon seit Gründung des stationären Hospiz Essen-Steele im Jahre 1996 zählt der Lions Club Essen-Ruhrtal zu dessen Förderern und unterstützt diese Institution mit Spenden zur Begleitung unheilbar kranker Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt.
So wurden sowohl vom Förderverein des Lions Club als auch von engagierten einzelnen Clubmitgliedern unter anderem Mittel für Neuinvestitionen als auch die Ausstattungen von einzelnen Appartementzimmern für die Bewohner gestiftet.
Gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und einer alternden Gesellschaft wird der Hospizgedanke weiter an Bedeutung gewinnen. Schon jetzt erhält das Hospiz Essen-Steele eine größere Nachfrage, als es die momentane Belegung zulassen würde. Um den hilfesuchenden Menschen, die in Würde sterben wollen, in dieser schwierigen Situation zukünftig mehr Unterbringungsmöglichkeiten bieten zu können, bestehen Pläne, das Hospiz in Steele über einen Anbau um zwei weitere Zimmer zu erweitern ohne den besonderen Charakter dieser Institution zu verändern.
Da das Hospiz zu ca. 20 Prozent auf Spenden angewiesen ist um seine Betriebskosten zu finanzieren, versucht der Lions Club Essen-Ruhrtal mit seinem Beitrag nachhaltiges gesellschaftliches Engagement für unsere Region zu leisten.
So konnten kürzlich die Lions Club Mitglieder Marcus Kottmann (Activity Beauftragter), Wolf Baun und Dr. Andreas Hausner einen Scheck i.H.v. 5000 EUR an Pfarrer Günther Grassmann, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer Hospiz Steele e.V. übergeben.
von ULF WAGNER



